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Sebastian Rätzke Fotografie | Am "neuen" Kap
Ich habe mal wieder ein Wochenende in Stralsund verbracht und so konnte ich es mir nicht nehmen lassen mal wieder die Insel Rügen zu besuchen. Nach dem Unglück am Kap Arkona Ende Dezember, war eine bedrückte Stimmung in mir und wer mich kennt weiß was mir das Kap bedeutet. Ich habe oft überlegt wie es dort jetzt wohl für mich sein mag und wie es sich verändert hat.
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Am „neuen“ Kap

Ich habe mal wieder ein Wochenende in Stralsund verbracht und so konnte ich es mir nicht nehmen lassen mal wieder die Insel Rügen zu besuchen.

Nach dem Unglück am Kap Arkona Ende Dezember, war eine bedrückte Stimmung in mir und wer mich kennt weiß was mir das Kap bedeutet. Ich habe oft überlegt wie es dort jetzt wohl für mich sein mag und wie es sich verändert hat.

Weil nicht wirklich brauchbare Infos zu finden waren, ob und wie das Kap zu erreichen ist, hatte ich mir eine Alternative rausgesucht. Ich wollte zum Nordstrand bei Varnkevitz in der Nähe vom Kap. Leider war der einzige brauchbare Weg dorthin überflutet – mitten auf dem Acker! Also musste eine Alternative zur Alternative her und so ging es dann doch nach Putgarten. Da dort, bis auf einen Mitbürger mit schwäbischem Migrationshintergrund, niemand zu finden war den man hätte fragen können, bin ich dann auf gut Glück zum Kap.

Also falls noch jemand interessiert ob und wie man dort vorwärts kommt: Es geht! Die Königstreppe ist begehbar, allerdings ist der Strandzugang gesperrt. Da ich aber dort eh nicht runter wollte, war das für mich nicht so tragisch. Der ehemalige Wanderweg oberhalb des Kap´s ist ein ganzes Ende ins Land rein verlegt worden – inklusive neuer Schneisen durch den Baumbestand. Am Ende führt dieser dann wieder auf den ehemaligen Weg Richtung Bakenberg. Überall sind Verbotsschilder zu finden und ich kann auch jedem der die Gegend und die Küste nicht kennt raten sich daran zu halten!

Mein Weg führte mich die Treppen hinunter ans Nordende. So nun auf Grund der Alternative sogar auf dem kurzen, ursprünglichen Weg. 🙂 Das Wetter hat sehr gut mitgespielt, der morgen davor und danach hätten keine Fotos zugelassen. Es war recht windig und kalt, aber trocken und sonnig. Also fast beste Voraussetzungen.

Und noch mal zum Thema gefährlich. Das gefährlichste für mich war mal wieder der Wildwechsel um Bobbin. Nach einem Wildschwein im Dorf bei einer vergangenen Tour, hat mich dieses mal ein Rudel Rotwild, gemütlich mit dem Spiegel winkend, am Ortsausgangsschild verabschiedet. Aber auch das konnte ich mit einem eleganten Bremsmanöver meistern und die Rückreise fortsetzen.

Ich komme wieder!

 

 

2 Comments

  • S. Wickenkamp

    Sehr schöne Bilder mal wieder. Gefallen mir fast alle – nur das letzte Bild ist nicht so meins. Cool ist auch das „MakingOf“… 🙂

  • Renate S.

    Eine beeindruckende Serie; mein Favorit bleibt nach wie vor das „Flaschenbild“ ;o)

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